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Berufsunfähigkeitsabsicherung zu teuer? Es gibt eine Alternative

19.01.2016.  Berufs­unfähig­keitsabsicherung zu teuer? Es gibt eine Alternative.

Eine der wichtigsten Versicherungen für jeden Berufstätigen ist die Berufs­unfähig­keitsabsicherung (BU). In den letzten Jahren  ist es jedoch immer schwieriger geworden eine BU zu bekommen. Vor allem für die, die diese Absicherung am dringendsten benötigen, nämlich die Handwerker. Bei dieser Berufsgruppe sind die Beiträge oftmals schlicht und ergreifend zu hoch, um sich eine BU leisten zu können. Auch die Gesundheitsfragen sind strenger geworden, es reicht schon oft eine Vorerkrankung um einen Ausschluss zu bekommen oder sogar komplett von der Versicherungsgesellschaft abgelehnt zu werden.
Daher stellt sich die Frage: Gibt es für mich eine Alternative zur BU?
Grundsätzlich wird dazu geraten, sich einen Basisschutz zu schaffen, dieser kann wie folgt aussehen.
Grundfähigkeitsversicherung
Eine Alternative ist die Grundfähigkeitsversicherung, sie deckt im Vertrag geregelte Fähigkeiten wie zum Beispiel Sehen, Hände gebrauchen oder Treppen steigen ab. Wie bei einer BU bekommen Sie im Leistungsfall eine Rente die bis zum vereinbarten Alter ausbezahlt wird. Wann eine Fähigkeit als verloren gilt, ist jeweils ganz genau in den Bedingungen geregelt. Dadurch ist die Prüfung, ob man Anspruch auf Rente hat, relativ einfach.
Dread-Disease-Versicherung
Eine andere bewährte Alternative zur BU ist die sogenannte Dread-Disease-Versicherung. Das bedeutet "Versicherung gegen schwere Krank­hei­ten" wie beispielsweise Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt. Bei dieser Absicherung sichern Sie sich gegen genau definierte Krankheitsbilder ab. Im Leistungfall erhalten Sie eine Einmalleistung und nicht eine Rente wie bei der Berufs­unfähig­keitsabsicherung.  
Der Vorteil: Der Versicherungsfall ist klar geregelt, wodurch es selten Streit gibt.
Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Schließlich gibt es noch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU). Es ist sehr viel schwerer erwerbsunfähig zu werden, als berufsunfähig. Das liegt ganz einfach daran, dass Sie bei der EU gar keinen Beruf mehr ausüben können und nicht wie bei der BU Ihren zuletzt ausgeübten. Wenn Sie eine EU haben, müssen Sie sich für den Leistungsfall darauf einstellen, erstmal den Job zu wechseln, also bspw. vom handwerklichen Bereich in ein Büro, bevor eine Leistung vom Versicherer erbracht wird.

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